17.02.2026

Projektstart: Mehr Inklusion in Notfallsituationen

Ende Januar ist das internationale Projekt „SHIELD – Sicherheit und Gesundheit: Inklusion von Menschen mit Behinderung in Notfalltraining und Erster Hilfe“ offiziell gestartet. Ziel des Projekts ist es, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker im Katastrophenschutz und in Notfalltrainings zu verankern.

Die Diakonie am Thonberg war als Projektpartnerin beim Auftakttreffen im litauischen Vilnius vertreten. Geleitet wird das internationale Vorhaben von der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland. Das Projekt wird von der Europäische Union kofinanziert.

Zwei Perspektiven – ein gemeinsames Ziel

Im Mittelpunkt von SHIELD stehen zwei zentrale Zielgruppen:

  • Menschen mit Behinderungen – ihre Erfahrungen, Perspektiven und individuellen Bedarfe bilden die Grundlage für die Entwicklung der Inhalte.
  • Ersthelfende und Fachkräfte wie Sanitäter*innen oder Feuerwehrleute – sie bringen ihre praktische Expertise aus realen Einsatzsituationen ein.

Das Projekt verfolgt das Ziel, beide Perspektiven systematisch zusammenzuführen. Auf dieser Basis sollen inklusive Schulungs- und Trainingskonzepte für Notfallsituationen entwickelt werden, die Menschen mit Behinderungen besser einbeziehen und deren Sicherheit stärken.

Praxistest in der Diakonie am Thonberg geplant

Ein wichtiger Meilenstein steht bereits fest: Im kommenden Jahr wird die Diakonie am Thonberg Gastgeberin eines umfangreichen Praxistests sein. Dabei werden mehrere realitätsnahe Notfallszenarien durchgespielt – gemeinsam mit freiwilligen Werkstattmitarbeiter*innen und professionellen Ersthelfenden.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Notfalltrainings praxisnah weiterzuentwickeln und langfristig inklusiver zu gestalten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
https://project-shield.net/de_de/

Kontakt zu uns

Christine Heuer

Christine Heuer

Leiter*in Unternehmenskommunikation

Tel. (0341) 41 37-789
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