Wie sieht der Arbeitsalltag in einer Wohngruppe aus? Welche Aufgaben übernehmen Erzieher*innen in einer Kita? Und wie begleitet man Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben? Antworten darauf gibt es am besten dort, wo soziale Arbeit tatsächlich stattfindet.
Tom Spindler, Abteilungsleiter*in Stationäre Erziehungshilfen, und Karin Leonhardt, Geschäftsbereichsleiter*in Jugend- und Erziehungshilfeverbund, stellten gemeinsam mit Kolleg*innen aus dem Kita-Bereich und der Diakonie am Thonberg unterschiedliche Arbeitsfelder und Praktikumsmöglichkeiten vor.
Besonders viele Gespräche entstanden mit Auszubildenden aus der Sozialassistenz, der Heilerziehungspflege und der Erzieher*innen-Ausbildung. Praktische Erfahrungen spielen in diesen Ausbildungsgängen eine wichtige Rolle. Entsprechend groß war das Interesse daran, welche Einsatzmöglichkeiten die verschiedenen Einrichtungen der BBW-Leipzig-Gruppe bieten.
Dabei reicht das Spektrum von der Arbeit mit Kindern in den BBW-Kindertagesstätten über die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Jugend- und Erziehungshilfe bis zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung in der Diakonie am Thonberg.
Für Auszubildende höherer Jahrgänge ging der Blick bereits über das nächste Praktikum hinaus: Sie nutzten die Gelegenheit, die BBW-Leipzig-Gruppe als mögliche Arbeitgeberin kennenzulernen und sich über berufliche Perspektiven nach ihrem Abschluss zu informieren.
Insgesamt präsentierten sich 16 Träger bei der Praktikumsbörse. Damit bot die Veranstaltung nicht nur Gelegenheit für Gespräche mit angehenden Fachkräften, sondern auch für Austausch und Vernetzung zwischen den sozialen Einrichtungen in Leipzig.