Angeleitet wird das Angebot von Sidnei Brandão. Der Tänzer und Choreograf arbeitet unter anderem mit dem Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin zusammen, das 2026 Olympia-Bronze gewann und Weltmeister wurde. Beim Freien Tanzen in der Diakonie am Thonberg geht es um etwas größeres als Medaillen und große Bühnen, nämlich um die Freude am Tanzen.
„Ich bin sehr gerne in der Diakonie am Thonberg. Der Kurs ist immer gut besucht und er bereitet allen so viel Freude“, sagt Sidnei Brandão. Das Angebot ist für ihn eine Herzenssache. Trotz eines vollen Terminkalenders nimmt er sich bewusst Zeit für den Kurs: „Ich möchte etwas geben und das wird hier so herzlich angenommen.“
Freies Tanzen eröffnet Möglichkeiten zur Begegnung und zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung. Musik verbindet und macht Mut, den eigenen Körper neu zu entdecken. Tanzerfahrung ist dafür nicht nötig, jede*r ist willkommen. Sidnei Brandão erklärt:
“Das Wichtigste, was wir beim freien Tanzen lernen, ist, dass Tanzen keine Frage von Können, Technik oder Talent ist. Tanzen ist für alle da. Jeder Mensch kann sich durch Bewegung ausdrücken und auf seine ganz eigene Weise tanzen.”
Für viele Teilnehmende ist der Kurs ein besonderes Erlebnis: gemeinsam lachen, den Rhythmus spüren und erleben, was alles möglich ist.
Für sein ehrenamtliches Engagement beim Freien Tanzen erhielt Sidnei Brandão 2026 den Schneckenpostpreis der Diakonie am Thonberg. Die Auszeichnung ist ein Zeichen der Wertschätzung für einen Kurs, der Menschen bewegt.
Mehr Informationen zur Diakonie am Thonberg: www.dat-leipzig.de
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