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12.11.2018

Ins Gespräch kommen

Am vergangenen Freitag trafen sich Fachanleiter, Werkstattpädagogen und Sozialpädagogen von Produktionsschulen und Jugendwerkstätten aus ganz Sachsen zum Fachanleiter-Tag im BBW Leipzig, in den Tagungsräumen des Integrationshotels PHILIPPUS Leipzig.

Vernetzung und fachlicher Austausch standen im Mittelpunkt des Fachanleiter-Tages in Leipzig, zu dem neben sächsischen Produktionsschulen erstmals auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sächsischer Jugendwerkstätten eingeladen waren. Angeregt wurde der gemeinsame Fachtag durch das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Sachsen. Herzstück des Fachanleiter-Tages waren drei thematische Workshops. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich zu Förderung bei Legasthenie und Dyskalkulie, Sucht bei Jugendlichen sowie und Umgang mit eskalierendem Verhalten weiterbilden und austauschen. Ein gemeinsames Podium zu der Vernetzungsperspektive mit den Jugendwerkstätten und ein Spaziergang zur Besichtigung der Produktionsschule Leipzig und der Fahrradwerkstatt vom Netz kleiner Werkstätten rundeten am Abend das Tagesprogramm ab.

„Die Produktionsschulen in Sachsen sind bereits gut vernetzt. Nicht zuletzt deshalb, weil sich der überwiegende Teil in Trägerschaft oder Verbund der Diakonie befinden.“ erklärte die Bereichsleiterin des Jugend- und Erziehungshilfeverbundes der BBW-Leipzig-Gruppe, Karin Leonhardt. Der Fachanleiter-Tag hat bei den sächsischen Produktionsschulen bereits Tradition. Einmal jährlich treffen sich die Fachanleiter für fachlichen Austausch und gegenseitiges Kennenlernen. Zudem fand auch der sächsische Produktionsschultag im Juni dieses Jahres zum sechsten Mal statt. Hier standen vor allem auch die Teilnehmenden der Produktionsschulen im Vordergrund. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr in der Produktionsschule Moritzburg als Teil eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto „Jeder verdient eine dritte Chance“ durchgeführt.

Die intensive Vernetzung und Zusammenarbeit, der Austausch und der fachpolitische Zusammenschluss der Produktionsschulen sind ein gutes Beispiel auch für andere Bereiche der Jugendberufshilfe in Sachsen und Deutschland. Darauf wies auch Hauptgeschäftsführer der BBW-Leipzig-Gruppe, Tobias Schmidt, in seiner Rede hin.